In der Mitgliederversammlung des Freie Wähler Vereins wurden am Samstag 18 Kandidaten für die Wahl
des Erfurter Stadtrates nominiert. Mit Qualität statt Quantität umschreibt Daniel Stassny, Vorsitzender des
Vereins, die Tatsache, dass nicht die maximale Zahl von 50 Kandidaten ausgereizt wurde. Getreu dem
Vereinsmotto „Bürger statt Parteien im Stadtrat“ setzt sich die Liste fast hälftig aus Mitgliedern und
Nichtmitgliedern zusammen, welche sich aus der Bürgerschaft heraus zukünftig im Stadtrat engagieren
wollen. Neben Peter Stampf steht mit Thomas Hartmann aus Hochheim ein weiterer Ortseilbürgermeister
und mit Jens Haase ein erfahrenes Stadtratsmitglied auf dem Wahlvorschlag. Vom Rentner bis zum
Streetworker und vom gelernten Kfz-Mechaniker bis zum Autor spiegelt die Liste die Erfurter
Stadtgesellschaft wieder.
„Wichtiger als die Maximalzahl war es uns, Menschen auf dieser Liste zu haben, die zu den Prinzipien
unseres Vereins stehen und sich mit ganzer Kraft für unsere Stadt einsetzen wollen und nicht auf Posten oder
Funktionen aus sind. Ich denke, dies ist uns sehr gut gelungen. Ich bin stolz als Kandidat auf Listenplatz 1
mit diesem Team in den Wahlkampf ziehen zu dürfen.“
„Es ist vielleicht die Beste und am meisten heterogene Liste die wir bisher hatten. Ich bin optimistisch, dass
wir die 10 Jahre erfolgreiche Stadtratsarbeit auch nach dem Wahlsonntag im Mai fortsetzen können. Als Ziel
setzen wir uns natürlich eine selbstständige Fraktion. Aus der Gesellschaft heraus kennen wir die Sorgen und
Nöten, die Wünsche und Hoffnungen der Erfurterinnen und Erfurter und verstehen es als unseren Auftrag
diese in den Erfurter Stadtrat zu tragen“
Angerbäume, Baulandmodell, Schülerparlament, die Aufstockung der finanziellen Mittel für die Ortsteile
oder die Härtefallregelung bei den Abwassergebühren sind alles Errungenschaften, welche auf Anträgen des
Freie Wähler Erfurt e.V. beruhen oder zumindest in den letzten 10 Jahren immer wieder thematisiert und mit
Anträgen in den Rat eingebracht wurden.


Daniel Stassny