Vorweg, ich freue mich mega für alle, die ab kommenden Montag öffnen dürfen und werde mit Erfurt kauft lokal möglichst viele Vorstellen.

Aber liebe Bundes- & Landesregierungen, nicht nur ich hatte doch nun wirklich schon des Öfteren darum gebeten, dass ihr Dinge beschließt, die man nachvollziehen kann oder ihr uns eure Beschlüsse zumindest so erklärt, dass wir sie verstehen. Leider hat das nun gestern wieder nicht so geklappt.

Was unterscheidet z.B. einen kleinen Souvenierladen oder ein Lädchen, wo es schöne Dinge für zu Hause gibt von einem Buchladen? Was unterscheidet einen Gartenmarkt von einem Baumarkt? Was macht im Gegensatz zum Blumenladen den Textilhändler oder Schuhverkäufer zur Virenschleuder? Was ändert sich, wenn ich mich bei einer Inzidenz von 49 im Biergarten nicht vorher anmelden muss aber bei 51 einen Termin vereinbaren muss und weshalb nur Außerngastro, wenn ich dann auf dem Klo doch aufeinander treffe.

Und… was mich natürlich am allermeisten interessiert! Gibt es unter euch eigentlich nur einen Einzigen, der die Bedeutung von Kunst und Kultur für die Gesellschaft zu schätzen weiß? Schön, dass es ab der 3. Öffnungsstufe Hoffnung für den Freizeitsport gibt aber was ist mit all den Kunst- & Kulturvereinen, Malschulen, Orchestern, Chören, Tanz und Theater AGs all den anderen gemeinsnützigen Vereinen, die unsere Gesellschaft zusammenhalten?

Das ist keine Öffnungsstrategie, das ist Murks!